Frag doch Dein Handy

pusteblume

Vor einigen Wochen hat die Bitkom eine Studie über die Nutzung des Internets bei Kindern veröffentlicht (http://www.bitkom.org/de/presse/8477_79221.aspx). In dieser Studie hat sich bestätigt was die meisten von uns bestimmt schon Wissen: Für Kids ist das Internet selbstverständlich!

Spätestens mit 12 haben die allermeisten ids ein Smartphone und nutzen darüber das Internet. Sie schauen Videos, hören Musik, nutzen Soziale Netzwerke und googlen Infos für Hausarbeiten. Die jüngeren spielen mit den Geräten der Eltern.

Das ist für die Kinder ganz normal, wenn ich heute etwas nicht weiß sagt meine Tochter: “Frag` doch dein Handy”

Medienkomopetenz

Was ich an dieser Studie sehr positiv fand ist, dass die Kinder sich heute schon genaue Gedanken machen, was Sie in sozialen Netzen posten. Da haben Sie manchen Erwachsenen anscheinend was voraus.
Trotzdem gibt die Bitkom Eltern drei Hinweise an die Hand, die ich hier gerne einmal für Dich teile:

  • Kleinere Kinder bis etwa 8 Jahren müssen „aktiv begleitet“ werden. Erwachsene sollten bei der Nutzung digitaler Medien dabei sein. Sie wählen geeignete Inhalte aus und bestimmen, wie lange ihre Kinder die entsprechenden Geräte nutzen dürfen.
  • Ab etwa 6 Jahren können Eltern „kontrolliert loslassen“. Sie brauchen nicht mehr jede Minute dabei sein, müssen aber wissen, was ihre Kinder im Internet sehen und machen. Hier helfen geschützte Surfräume und technische Filter.
  • Ab etwa 8 Jahren geht es darum, die Kinder „kompetent zu unterstützen“ und schrittweise Internetkompetenz in möglichst vielen Facetten zu vermitteln. Wichtige Themen sind die eigene und die Privatsphäre anderer Nutzer. Besprochen werden sollte, wie Urheberrechtsverstöße, Abmahnungen und Abofallen vermieden werden. Zudem sollte der Umgang mit Pornografie und Gewalt thematisiert werden. Weiteren Themen sind Gefahren wie sexuelle Belästigung und Mobbing.

Leichter gesagt als getan…

Schau ich mir diese Hinweise an, fallen mir direkt mehrere Punkte auf, über die einige Eltern stolpern können. Es ist total legitim wenn Du mit Thermen wie “geschützte Surfräume”, “technische Filter” oder “Urheberrechtsverstöße” nicht vertraut bist.

Man lernt eben immer mit seinen Kindern.

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